Architektur mit großer Strahlkraft: Das generalsanierte Augustinus-Gemeindehaus in Schwäbisch Gmünd wurde eingeweiht

Ein strahlender Tag, ein strahlendes Gebäude: Nach drei Jahren Sanierung feierten viele Gäste die Einweihung des Augustinus-Gemeindehauses in Schwäbisch Gmünd. Viele Festgäste, die am Einweihungssonntag des 13. Oktober das Foyer des rundum sanierten Gebäudes betraten, glaubten, ihren Augen nicht zu trauen: Zu stark war der Kontrast zum labyrinthischen und düsteren Zustand – vor der Sanierung. „Das Haus strahlt nun von innen heraus” – das sprachen und dachten viele der 300 Festgäste. Thomas Sonnentag betonte in seiner Rede das Abtragen und Offenlegen vergangener Schichten – bis dahin, die Seele des Gebäudes wieder zum Vorschein und zum Strahlen gebracht zu haben. Dazu gehörte natürlich auch das freigelegte Relief von Wilhelm Fehrle, das nun dem lichtdurchfluteten Saal Charakter und gleichzeitig sakrale Tiefe verleiht. Denkmalsgeschützte Elemente wurden bewahrt, zukunftsgerichtete Elemente installiert. So ist heute ganz selbstverständlich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Für die Evangelische Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd ist das zukunftsfähig und zukunftsfit gemachte Gemeindehaus mehr denn je zum identitätsstiftenden Zentrum geworden – mit Zukunftsauftrag und Zukunftsverpflichtung: Das Augustinus-Gemeindehaus will nun mit Leben und Lebendigkeit gefüllt werden, damit die Strahlkraft des Gebäudes dauerhaft erhalten bleibt.